das projekt

Ein bunter, offener Ort für eine nachhaltige Lebensweise mit kulturellem Angebot, sozialem und politischem Engagement – und natürlich krummen Gurken.
Wir sind voller Ideen und haben einige davon konkretisiert. Viele Themen und Aktivitäten sollen bei uns zusammenkommen: unser Gemeinschaftsprojekt ist bunt und offen – wir haben Kompetenzen und Konzepte dafür!


Lebensraum schaffen
Im Rahmen unseres integrierten Gesamtkonzeptes möchten wir unter anderem Wohnraum und lokale Arbeitsplätze für ca. 40-60 Personen schaffen. Mittelfristig wollen wir eine generationenübergreifende Altersstruktur etablieren. Gerne würden wir einen kleinen Anteil der Wohnflächen als sozialen Wohnraum vorhalten. In diesen Zusammenhang sind wir auch offen dafür, geflüchteten Personen einen temporären oder dauerhaft integrierten Lebensort zu bieten. Durch den biologischen Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern möchten wir uns zu einem gewissen Anteil selbst mit Lebensmitteln versorgen. Auch das Café soll teilweise damit beliefert werden. Perspektivisch kann der Gemüseanbau und die Kleintierhaltung (Hühner, Bienen, etc.) auch als Lernort für Erwachsene sowie für Kindergarten und Schulgruppen angeboten werden.

Die genaue Implementierung hängt natürlich von den Gegebenheiten des derzeit gesuchten Ortes ab.

wir packen an

Uns ist es wichtig, möglichst gesellschaftnah
und zukunftsfähig zu wirtschaften,
zu leben und dabei einen Mehrwert
für die Region zu schaffen.
Nachhaltiges Modellprojekt

Als Leitbild streben wir eine nachhaltige, klimaneutrale Lebensweise an. Dafür soll das Projekt unter anderem viele gemeinschaftliche Elemente enthalten. Räumlichkeiten (Wohnungen, Büroräume, Küchen, Speisesaal, Hauswirtschaftsräume) sowie auch größere Gebrauchsgegenstände (Waschmaschinen, Autos, etc.) sollen effizient und nachhaltig genutzt werden. Teile der gemeinsam genutzten Räumlichkeiten sollen perspektivisch auch für Menschen aus der Umgebung geöffnet sein, um unseren Anspruch eines in die Region eingebetteten Modellprojektes zu verwirklichen. Ziel ist eine möglichst großen Anteil unseres Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien auf dem Gelände zu gewinnen. Dort wo Umbauten, Wärmedämmung oder sogar Neubauten möglich und notwendig sein sollten, möchten wir uns als Modellprojekt für nachhaltige Bauweise verstehen und möglichst ökologische Materialien und Technologien einsetzen, wie zum Beispiel Holz, Stroh oder Lehm.

Café

Das Café soll eine bunte Auswahl bieten: Von hausgemachten Kuchen und Gebäcken, über herzhafte täglich frisch zubereitete Kleinigkeiten, bis hin zu feinen Kaffeespezialitäten und erfrischenden Getränken. Im Café sollen überwiegend regionale und saisonale Zutaten verwendet werden. Hierbei soll möglichst viel aus der unmittelbaren Umgebung bezogen werden. Zudem legen wir großen Wert auf biologische Produkte. Das Café soll als Treffpunkt für alle Menschen aus der Region und dem Umland, für Klein und Groß fungieren. Es soll barrierefrei werden, sodass alle Menschen das Café besuchen können. Langfristig verstehen wir uns als inklusives Café, in dem auch Menschen mit Beeinträchtigungen Arbeitsplätze geboten werden könnten.

Bildungsort mit Seminarbetrieb

Unser gemeinschaftliches Projekt versteht sich unter anderem als eine Plattform zur Förderung einer nachhaltigen, gesellschaftlichen Entwicklung. In diesem Sinne stellt Bildung für Nachhaltige Entwicklung eine wichtige Säule des Projektes dar.
Schritt für Schritt soll ein Betrieb aus vielfältigen Bildungsveranstaltungen für Schüler*innen, Bürger*innen und Multiplikator*innen aufgebaut werden. Im Fokus steht dabei zum einen die Förderung eines individuellen Bewusstseins über globale Nachhaltigkeits-Aspekte. Zu diesem Zweck werden Vorträge, Seminare, Fortbildungen oder Filmabende veranstaltet.

Kulturzentrum und öffentlicher Treffpunkt

Als Wohn- und Kulturprojekt verstehen wir uns als Treffpunkt für die Region. Es ist uns ein grundlegendes Anliegen, dies in Form von kulturellen Angeboten zu fördern. So soll es neben dem Café regelmäßig öffentliche Veranstaltungen wie z.B. Konzerte, Lesungen und Kinoabende geben. Ebenso soll durch die Vermietung von Räumlichkeiten auch externen Veranstalter*innen und Gruppen die Möglichkeit des kulturellen Austauschs und der Teilhabe an unserem Projekt ermöglicht werden. Je nach räumlichen Kapazitäten, sollen ein Co-Working-Büro sowie Ateliers entstehen, damit sich Wohn- und Kulturprojekt und die Region leichter vernetzen und Synergieeffekte entstehen können.

Pflege Wohngemeinschaft

Unser Projekt soll ein Begegnungsort für Jung und Alt werden. Es soll modellhaft den intergenerativen Austausch fördern und damit innovative Impulse für das Gemeinwesen vor Ort liefern. Sollte das an dem gesuchten Ort möglich sein, möchten wir gerne eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für Senior*innen als Bestandteil unseres Projekts mitzudenken. Hierdurch möchten wir einen aktiven Beitrag zu einer quartiersbezogenen Versorgung leisten. Unser pflegerisches Selbstverständnis wird dabei geleitet von den Konzepten der aktivierenden Pflege, Prävention und ganzheitlicher Sterbebegleitung im Sinne der Hospizbewegung.

Wenn Sie an unserer Mappe interessiert sind
oder weitere Informationen zu unseren Konzepten wollen,
kontaktieren Sie uns gerne!